Häufig
gestellte Fragen.

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten. Hier finden Sie eine Liste an Hil­fe­the­men und wichtigen Infos zu unseren Produkten, Kauf, Pflege und Wartung. Sollten Sie noch andere oder spe­zi­fi­sche Fragen zu Ihrer Aus­rüs­tung haben, kon­tak­tie­ren Sie Ihren Ser­vice­part­ner vor Ort oder unser Hea­d­of­fice.

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Allgemein
Ich möchte mit der Unter­was­serfo­to­gra­fie beginnen — wie fange ich an?

Unter­was­ser­bil­der fas­zi­nie­ren Sie und die Foto­gra­fie unter Wasser hat Sie in Ihren Bann gezogen? Das ist gut so — jetzt müssen Sie für Sich ent­schei­den welchen Stel­len­wert dieses Hobby bekommen soll. Möchten Sie nur einige Schnapp­schüs­se im Urlaub machen werden Sie mit einem kleinen preis­wer­ten System auskommen. Möchten Sie mehr und haben Sie einen hohen Anspruch an die Bild­qua­li­tät sollten Sie sich von Anfang an für ein System ent­schei­den welches diese Anfor­de­run­gen erfüllt und sich flexibel adap­tie­ren und ausbauen lässt. Über­for­dern Sie sich nicht zu Beginn und starten Sie mit der Makro­fo­to­gra­fie. Damit erzielen Sie von Anfang an beste Ergeb­nis­se und her­zeig­ba­re Bilder. SEACAM bietet dafür alles was Sie brauchen und berät Sie gerne unverbindlich.

SEACAM — wer steckt dahinter und wie lange gibt es uns?

Gegründet wurde SEACAM vor mehr als 30 Jahren als Ein­zel­un­ter­neh­men von Harald Hordosch einem begeis­ter­ten Taucher und Foto­gra­fen in Öster­reich. Schritt für Schritt ist das Fami­li­en­un­ter­neh­men zu einem kleinen dyna­mi­schen Team her­vor­ra­gen­der Fachleute für Ent­wick­lung, Kon­struk­ti­on und Fertigung her­an­ge­wach­sen. SEACAM hat sich nie nach der Mode oder Trends gerichtet — Kom­pro­mis­se sind uns fremd. Wohl haben wir immer auf gute Rat­schlä­ge gehört und die Kom­men­ta­re und Vor­schlä­ge von Foto­gra­fen aus aller Welt sehr ernst genommen. Sie haben uns geholfen eines der besten Werkzeuge für Unter­was­serfo­to­gra­fen zu bauen. 

Wo pro­du­ziert SEACAM? 

SEACAM pro­du­ziert zu 100% im Herzen von Europa in Öster­reich in der schönen grünen Stei­er­mark mit glas­kla­ren Seen, saftigen Wiesen und ein­zig­ar­ti­gen Wein­ber­gen. Eine nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­on, und her­vor­ra­gend aus­ge­bil­de­ten Mit­ar­bei­ter aus unserer Region leisten jeden Tag aus­ge­zeich­ne­te Arbeit. In unserem kleinen Team steht jede einzelne Per­sön­lich­keit mit seinem hand­werk­li­chen Können hinter jedem hand­ge­fer­tig­ten Ein­zel­stück und gewähr­leis­tet so den hohen Standard unserer Produkte.

Ich suche einen Ansprech­part­ner in meiner Region – wer kann helfen?

SEACAM hat rund um den Erdball Partner, die selbst begeis­ter­te SEACAM Foto­gra­fen sind und Ihnen bei allen Fragen gerne wei­ter­hel­fen. Auf unserer Webseite finden Sie hier Ihren zustän­di­gen Ansprech­part­ner. Sollte es keine Partner in Ihrer Region geben wenden Sie sich ver­trau­ens­voll direkt an uns. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen selbst­ver­ständ­lich weiter.

Wieso sind SEACAM Gehäuse silber?

silver, die ein­zig­ar­ti­ge Ober­flä­chen­tech­no­lo­gie wurde speziell von SEACAM ent­wi­ckelt. In auf­wen­di­gen mecha­ni­schen und gal­va­ni­schen Schritten her­ge­stellt, trotzt diese Ober­flä­che härtesten Angriffen durch Meer­was­ser und mecha­ni­scher Bean­spru­chung. Die kratz­fes­te und kor­ro­si­ons­be­stän­di­ge Ober­flä­che braucht keinen Lack und Lösungs­mit­tel. Damit sind unsere Gehäuse leicht wieder zu finden, sollten Sie einmal abgelegt werden, oder irr­tüm­lich verloren. silver ist seit über 25 Jahren unser Qua­li­täts­stan­dard und lässt Ihr Gehäuse auch nach vielen Jahren der Ver­wen­dung wie neu aussehen.

Kann ich mein SEACAM System flexibel und ohne Ein­schrän­kun­gen erweitern?

Seit mehr als 25 Jahren werden unsere Anschlüs­se für die Ports und Sucher in derselben Dimension gefertigt. Diese Bestän­dig­keit ermög­licht eine einfache und unein­ge­schränk­te Ver­wen­dung der gesamten Sucher‑, Port- und Zube­hör­pa­let­te an allen unseren Gehäusen

Wie tief kann ich mit SEACAM Aus­rüs­tung tauchen?

Alle SEACAM Gehäuse sind auf ‑80m Tauch­tie­fe geprüft. Die SUPERDEEP Aus­füh­rung für Gehäuse, Ports und Blitz­ge­rä­te erlaubt Tauch­tie­fen bis ‑200m.

Wie trans­por­tie­re ich meine Aus­rüs­tung am besten an Land?

Auf Reisen trans­por­tie­ren Sie Ihr System am besten in einem Pack-Pack in Hand­ge­päck­grö­ße von ThinkTank oder Lowepro. Diese flexiblen Gepäck­stü­cke sind leicht, gewichts­spa­rend und durch die prak­ti­sche Ein­tei­lung indi­vi­du­ell zu packen — Kamera und Laptop inclusive. Sämtliche Akkus gehören immer in das Hand­ge­päck um unlieb­sa­me Über­ra­schun­gen vor Ort zu vermeiden. Sollten Sie Ihre Kame­ra­aus­rüs­tung lieber als Flug­ge­päck aufgeben wollen, empfehlen wir Ihnen die robusten Hart­scha­len­kof­fer von Pelicase.

Wie gehe ich mit meiner Aus­rüs­tung ins Wasser?

Wenn Sie zum Tauch­platz oder Boot gehen, verwenden Sie unser Paracord Lanyard, um Ihre Aus­rüs­tung bequem wie eine Tasche oder noch scho­nen­der über die Schulter hängend zu tragen. Neopren Schutz­hül­len für die Ports und Blitze sollten unbedingt mit dabei sein. Wenn Sie vom Boot ins Wasser gehen, lassen Sie sich Ihr Gehäuse nach­rei­chen. Ist dies nicht möglich springen Sie, das Gehäuse eng am Körper führend so schonend wie möglich ins Wasser.

Ein Sprung ins Wasser oder wie ist es sicherer?

Grund­sätz­lich sollte man, wenn die Mög­lich­keit besteht, sich das Gehäuse nach­rei­chen lassen. Besteht diese Mög­lich­keit nicht, können Sie Ihr Gehäuse an einem stabilen Seil, gesichert mit einem Kara­bi­ner­ha­ken zu Wasser lassen und vergessen Sie es nicht nach dem Tauchgang wieder ein­zu­ho­len. Wenn nur die Mög­lich­keit zum Sprung gegeben ist, stellen Sie die Blitzarme so ein, dass die Geräte nicht anein­an­der­schla­gen. Halten Sie die Kamera fest an den Körper und springen Sie mit dem Rücken auf­tref­fend ins Wasser.

Wie sichere ich meine Aus­rüs­tung unter Wasser?

Die Sicherung des Gehäuses unter Wasser ist sehr indi­vi­du­ell und kann mittels der seri­en­mä­ßig mit­ge­lie­fer­ten Hand­schlau­fe, mit unserem Paracord Lanyard oder einer flexiblen Siche­rungs­lei­ne am Jacket gemacht werden.

Was mache ich mit meiner Aus­rüs­tung nach dem Tauchgang?

Nach Ihrem Tauchgang legen Sie Ihr Gehäuse an einem sicheren Ort ab. Achten Sie darauf, dass die Ports, mit den Neopren Schutz­kap­pen geschützt sind. Decken Sie Ihre Geräte mit einem Handtuch ab, oder lagern Sie sofern dies möglich ist die Geräte im Schatten.

Wie reinige ich meine Aus­rüs­tung nach dem Tauchgang?

Wässern Sie Ihre Aus­rüs­tung sorg­fäl­tig mit Süßwasser in den dafür vor­ge­se­hen Behältern oder mit einem Was­ser­schlauch. Dabei betätigen Sie die Bedien­ele­men­te um Ver­un­rei­ni­gun­gen zu entfernen. Danach trocknen Sie Ihre Aus­rüs­tung mit einem weichen Handtuch ab, oder verwenden Sie eine Aus­blas­dü­se an Ihrer 2. Reg­ler­stu­fe. Um Glas — Korrosion zu ver­hin­dern ist es besonders wichtig die nasse Neopren Schutz­kap­pe vom Port zu entfernen, das Glas zu trocknen und diese erst wieder im getrock­ne­ten Zustand anbringen. 

Gehäuse
Wozu die Bedie­nungs­an­lei­tung lesen?

Alle unsere Bedie­nungs­an­lei­tun­gen wurden sorg­fäl­tig erar­bei­tet, damit Sie viel Freude mit Ihren hoch­wer­ti­gen Geräten haben und diese pro­blem­los bedienen können. Sie sollten das Handbuch und alle Hinweise dazu vor Gebrauch gründlich lesen und sich sowohl mit Ihrer Kamera, als auch dem Gehäuse vertraut machen. Nur so sind Sie auch in der Lage alle Funk­tio­nen Ihrer Geräte zu verwenden und können Fehl­funk­tio­nen vermeiden. Wenn Sie alle Hinweise genau beachten steht Ihrer erfolg­rei­chen Unter­was­serfo­to­gra­fie nichts mehr im Wege.

Was muss ich an meiner Kamera beachten, bevor ich sie in das Gehäuse einbaue?

Das wich­tigs­te ist sich mit ihrer Kamera an Land intensiv zu beschäf­ti­gen und sich mit Ihren Funk­tio­nen vertraut zu machen. Nur wer seine Kamera an Land zu bedienen weiß, kann damit unter Wasser pro­blem­los arbeiten. Lesen Sie vor dem ersten Einbau unsere Bedie­nungs­an­lei­tung genau durch und bauen Sie die Kamera dann nach unseren Angaben in das Gehäuse ein. Kon­trol­lie­ren Sie unbedingt vorab den Akku­zu­stand und ob Sie ein Spei­cher­me­di­um in Ihre Kamera eingelegt haben.

Muss ich den Sucher­schutz und Umhänge-Riemen beim Einbau ins Gehäuse abnehmen?

Beachten Sie immer die Hinweise in unserer Bedie­nungs­an­lei­tung. Der Umhänge-Riemen muss vor dem Einbau in das Gehäuse immer von der Kamera entfernt werden. Beim Sucher­schutz der Kamera aus Gummi empfehlen wir dies ebenso, außer die Kamera erlaubt dies nicht und der Sucher­schutz ist fest mit der Kamera verbunden.

Wann setze ich das Objektiv auf die Kamera – vor oder nach dem Einbau?

Durch die immer größeren Objektive und damit ver­bun­de­nen Zahnringe ist es wesent­lich einfacher die Objektive nach dem Kame­ra­ein­bau von vorne ins Gehäuse zu setzten. Mit diesem System ist auch ein Objek­tiv­wech­sel unter schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen einfach zu bewerk­stel­li­gen, ohne das Gehäuse ganz öffnen zu müssen. Die dabei not­wen­di­ge Obje­kivent­rie­ge­lungs Taste ist seri­en­mä­ßig an jedem Gehäuse vorhanden.

Welche Anschlüs­se gibt es an SEACAM Gehäusen?

Seri­en­mä­ßig sind alle unsere Gehäuse mit 2 x S6 oder N5 Blitz­buch­sen aus­ge­stat­tet. Je nach Modell sind die Anschlüs­se für Vakuum, Remote, HDMI, LAN und externem Power Anschluss vor­ge­se­hen. Zur Befes­ti­gung von Blitzen sind 2 T‑Stücke, am Gehäu­se­dach ein M8 Gewinde und an der Gehäuse Unter­sei­te ein 3/8“ Sta­tiv­ge­win­de­an­schluss vorhanden.

Kann ich sowohl Zoom als auch Fokus an meinem Gehäuse nutzen?

An allen SEACAM silver Gehäu­se­mo­del­len sind sowohl die Fokus‑, als auch die Zoom­über­tra­gung vorhanden. Bei SEACAM compact Gehäusen stehen Ihnen aufgrund der kompakten Größe dieser Modelle wahlweise die Zoom oder Fokus Ein­stell­mög­lich­keit zur Verfügung. Für besondere Anwen­dun­gen gibt es Front­ports mit zusätz­li­chem Antrieb.

Ist mein Gehäuse ent­spre­chend abgedichtet?

Um Ihre wertvolle Kamera vor Wasser zu schützen verwenden wir aus­schließ­lich fett- und ölbe­stän­di­ge Prä­zi­si­ons-O-Ringe höchster Qua­li­tä­ten. Der besonders stra­pa­zier­te Gehäuse O‑Ring ist besonders kräftig dimen­sio­niert und sorgt dank seiner weichen Qualität für perfekte Sicher­heit. Die Front­ports und Bedien­ele­men­te werden mit bis zu einer 4fachen Anordnung nahtloser O‑Ringe zuver­läs­sig gegen einen Was­ser­ein­bruch geschützt.

Wie stelle ich sicher, dass mein Gehäuse sicher geschlos­sen ist?

Mit 2 Safety Lock Sicher­heits­ver­schlüs­se ver­schlie­ßen die Gehäu­se­hälf­ten mit einer Spann­kraft von je 60 Kg. Mehrfach O‑Ring gedichtet bleiben diese Ver­schlüs­se trocken und geschützt vor jeglicher Ver­schmut­zung. High Grade Titan gepaart mit rost­frei­em Feder­stahl höchster Qualität garan­tiert eine unbe­schränk­te Lebensdauer.
Trotz hoher Schließ­kraft sind die Ver­schlüs­se selbst von zarten Frau­en­hän­den leicht zu bedienen.

Wie funk­tio­niert das Vakuumsystem?

Unser Vakuum System ist mit dem optisch- akus­ti­schen Leck­war­ner kom­bi­niert. Das Vakuum System prüft innerhalb von 4 Minuten nach Akti­vie­rung, ob das Gehäuse korrekt ver­schlos­sen wurde und die Dichtheit unter Wasser gegeben ist. Nach erfolg­rei­cher Prüfung ertönt ein akus­ti­sches Signal und die optische Anzeige blinkt grün. Danach schalten die Elek­tro­nik bat­te­rie­spa­rend ab. Der Leck­war­ner im Standby Modus bleibt dabei immer aktiv und gibt zusätz­li­che Sicherheit.

Ist mein Gehäuse System unter Wasser schwe­re­los? Benötige ich Auftriebskörper? 

SEACAM achtet bereits bei der Kon­struk­ti­on der Gehäuse auf eine aus­ge­wo­ge­ne Balance im Wasser. Durch die vielen Aus­rüs­tungs­mög­lich­kei­ten und Zubehör kann es für eine noch besseren Tarierung nötig sein, zusätz­li­che Auf­triebs­kör­per zu montieren. Wir bieten diese in 2 ver­schie­de­nen Größen zur einfachen Montage an unseren Blitz­ar­men an. 

Gibt es spezielle Hand­grif­fe für kleine Hände? 

Für kleine Hände gibt es auch kleine Hand­grif­fe, welche eine einfache und ergo­no­mi­sche Bedienung aller Gehäuse sicher­stellt. Zudem ist der Abstand von Handgriff zu Gehäuse ver­rin­gert und ermög­licht so eine ergo­no­mi­sche Bedienung der wich­tigs­ten Funk­tio­nen. Diese können direkt bei Bestel­lung montiert oder später nach­ge­rüs­tet werden.

Sucher
Warum Wech­sel­su­cher?

Nur was Sie durch den Sucher auch sehen, können Sie foto­gra­fie­ren. Ver­schie­de­ne Objektive ermög­li­chen die unter­schied­lichs­ten Aufnahmen, diese wiederum erfordern ange­pass­te Sucher um diese ver­wirk­li­chen zu können. Wir bieten Ihnen deshalb ver­schie­de­ne Sucher­sys­te­me an, die Sie rasch und vor Ort den geän­der­ten Anfor­de­run­gen anpassen können. Als besonders praktisch erweist sich die Mög­lich­keit alle unsere Sport­su­cher zum Transport vom Gehäuse abnehmen und separat verstauen zu können. Letzt­end­lich ist es auch sehr kos­ten­scho­nend, wenn man in immer kürzer werdenden Lebens­zy­klen der digitalen SLR Kameras nicht nur die Ports, sondern auch die Sucher mitnehmen kann.

Welcher Sucher passt für mich?

Vier passende Sucher ermög­li­chen je nach Auf­nah­me­si­tua­ti­on einen her­vor­ra­gen­den Durch­blick und Komfort. Wenn Ihr Augenmerk auf das Filmen liegt, oder Sie Sie haupt­säch­lich den Kame­ra­mo­ni­tor benutzen reicht Ihnen unser G‑PRO Sucher. Für die Weit­win­kel­fo­to­gra­fie bieten wir unseren S180 Sport­su­cher mit einem geraden Durch­blick an. Für die Fans der Makro­fo­to­gra­fie haben wir seit 25 Jahren unseren legen­dä­ren S45 Sport­su­cher mit dem bequemen 45° Einblick in Schwimm­la­ge an. Für den Einsatz sowohl für Makro als auch Weit­win­kel bieten wir unseren S10 Sport­su­cher, der beide Auf­nah­me­ar­ten perfekt unter­stützt. Der Einblick beträgt dabei uni­ver­sel­le 10° und ermög­licht so auch noch bodennahe Aufnahmen.

Wie montiere ich den Sucher?

Alle unsere Sucher sind sehr einfach und rasch zu wechseln. Mehrfach abge­dich­tet werden alle Sucher mit Hilfe eines Siche­rungs­rin­ges im Gehäuse sicher fixiert. Zur raschen Ein­stel­lung von Hoch- oder Quer­for­mat rasten die Sucher in vor­de­fi­nier­ten Posi­tio­nen ein.

Wie sind SEACAM Sucher abgedichtet?

Am Anschluss zum Gehäuse sind alle unsere Sucher doppelt O‑Ring gedichtet. Die optischen Elemente sind Wasser- und Kame­ra­sei­tig ebenso mehrfach gedichtet und her­me­tisch versiegelt.

Ich habe die Rastfeder für den Sucher vergessen – wird mein Gehäuse undicht?

Die Rastfeder posi­tio­niert die Sucher in vor­ge­ge­be­nen Posi­tio­nen um rasch von Hoch- zu Quer­for­mat zu gelangen. Dies wird mit einer kleinen Feder und Kunst­stoff­stift, welche ent­spre­chend einrasten gewähr­leis­tet. Das Vergessen oder Fehlen dieser Feder beein­träch­tigt die Dichtheit nicht.

Wie reinige ich die Glas­flä­chen am Sucher?

Ein­ge­trock­ne­ten Was­ser­fle­cken oder Glas­kor­ro­si­on an den Sucher­lin­sen lassen sich fast nicht oder nur sehr schwer wieder entfernen. Aus diesem Grund trocknen Sie bitte nach jedem Tauchgang Ihren Sucher mit einem weichen Tuch. Sind Was­ser­fle­cken bereits vorhanden, können diese nur im Werk fach­ge­recht repariert werden.

Sollen Sucher für den Transport abge­nom­men werden?

Wech­sel­su­cher sind nicht nur praktisch um ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen damit abzu­de­cken. Selbst­ver­ständ­lich sollen diese für den Transport abge­nom­men werden. Das spart nicht nur unnötiges Volumen im Gepäck, sondern schont auch Ihr Gehäuse am Transport. Bei Ser­vice­einsen­dun­gen alle Sport­su­cher abnehmen und separat packen — der kleine G‑PRO kann am Gehäuse verbleiben.

Ports
Welche Objektive sind für die Unter­was­serfo­to­gra­fie geeignet?

„Je näher am Objekt – desto besser die Bilder!“ Objekte, die sich weiter von Ihnen weg befinden als die aus­ge­streck­te Hand brauchen Sie erst gar nicht abzu­bil­den — Land­schaft aus­ge­nom­men- das ist die Faust­re­gel. Wasser ist nicht Luft, beinhal­tet eine Fülle an Teilchen, die zu Streuung, Beugung und Reflexion führen – zudem ent­spricht die foto­gra­fisch nutzbare Auf­nah­me­ent­fer­nung einem Drittel der mit dem Auge wahr­ge­nom­me­nen Sicht­wei­te. Aus diesen Gege­ben­hei­ten heraus eignen sich für die Unter­was­serfo­to­gra­fie besonders Objektive, die sich sehr nah ein­stel­len lassen. Objektive mit Min­dest­nahein­stell­gren­zen von 15–25 cm sind ideal geeignet. Zur Grund­aus­stat­tung jedes ambi­tio­nier­ten Unter­was­serfo­to­gra­fen gehören deshalb ein Makro‑, Weit­win­kel – und Fisheyeobjektiv.

Worauf muss ich achten, wenn ich ein Objektiv für mein Gehäuse kaufe?

Legen Sie besonders Augenmerk auf die gute Nach­ein­stell­mög­lich­keit der Objektive, die Sie ein­setz­ten wollen. Eine Nahein­stell­gren­ze von maximal 30cm und eine gute Licht­stär­ke um 2,8 garan­tiert schon von Beginn an perfekte Ergebnisse.

Fest­brenn­wei­te oder Zoom­ob­jek­tiv oder beides?

Im Bereich Makro‑, Standard- und Weit­win­kel­op­tik erreichen Fest­brenn­wei­ten mit den besten Licht­stär­ken die höchste Bild­qua­li­tät. Zusätz­lich liegen in der Sucher­hel­lig­keit enorme Vorteile. Nur für Fest­brenn­wei­ten können Dome­glä­ser exakt berechnet werden und bieten so her­vor­ra­gen­de Brillanz und Ecken­schär­fe. Trotz dieser Tatsachen werden Zoom­ob­jek­ti­ve wegen Ihrer Viel­sei­tig­keit immer beliebter. Da Front­ports nur auf eine Brenn­wei­te gerechnet werden können, müssen in der optischen Umsetzung von Zoom­ob­jek­ti­ven Kom­pro­mis­se gemacht werden. So stimmen wir unsere Ports jeweils auf die kürzeste Brenn­wei­te ab um hier optimale Ergeb­nis­se anbieten zu können. Als Fazit gehören Fest­brenn­wei­ten zur Grund­aus­stat­tung jedes Unter­was­serfo­to­gra­fen – Zoom­ob­jek­ti­ve können das System ergänzen aber die Fest­brenn­wei­te niemals ersetzten.

Wozu benötige ich Objektivzahnringe?

SEACAM silver Gehäu­se­mo­del­le sind seri­en­mä­ßig mit Über­tra­gun­gen für den manuellen Fokus und die Zoom­ver­stel­lung aus­ge­stat­tet. SEACAM compact Gehäuse sind aufgrund ihrer kompakten Größe nur mit der Zoom­ver­stel­lung aus­ge­stat­tet. Um diese Funk­tio­nen am Gehäuse ein­stel­len zu können, sind Zahnringe erhält­lich, die diese Funktion ermög­li­chen. Jedes Objektiv hat unter­schied­li­che Maße und benötigt deshalb auch unter­schied­li­che Zahnringe. Fragen Sie einfach nach – wir haben auch die passenden für Ihr Objektiv.

Kann ich auch die Ent­fer­nung (Fokus) an meinem Objektiv einstellen?

Alle SEACAM silver Gehäu­se­mo­del­le haben diese Mög­lich­keit – neben der Zoom­ver­stel­lung – seri­en­mä­ßig eingebaut. Zur Ein­stel­lung sind wie bei den Zoom­ob­jek­ti­ven ver­schie­den­ar­ti­ge Zahnringe notwendig. Grund­sätz­lich arbeiten alle Objektive mit sehr guten Auto­fo­kus­sys­te­men, sodass auf eine Hand­ein­stel­lung ver­zich­tet werden kann. Bei Makro­ob­jek­ti­ven und ent­spre­chend kon­trast­ar­men Objekten kann die Ein­stel­lung von Hand aus durchaus effi­zi­en­ter erfolgen. Auch im Bereich Weit­win­kel, hier im spe­zi­el­len bei Halb- und Halb­auf­nah­men ist eine manuelle Fokus­sie­rung unumgänglich.

Was sind Ports und Portverlängerungen?

Als Port versteht man den Teil am Kame­ra­ge­häu­se, welcher das Objektiv beinhal­tet. Diese werden entweder separat, oder als Kom­bi­na­ti­on mit der Port­ver­län­ge­rung (bei uns mit “PVL” abgekürzt) benutzt. Kame­ra­ge­häu­se, Port und PVL werden mit dem Bajonett Anschluss mit­ein­an­der verbunden.

Das SEACAM Bajonett – warum der spezielle Portanschluss?

Der spezielle Port­an­schluss wurde ent­wi­ckelt um Ihnen eine besonders sichere und einfache Montage Ihrer Ports uns Port­ver­län­ge­rung zu ermög­li­chen. Das SEACAM Bajonett ist die ein­zig­ar­ti­ge Ver­bin­dung von sicherem Schraub­ge­win­de und Bajonett zu einer Einheit. Einfach, selbst­tä­tig und kraftvoll zieht das Bajo­nett­ge­win­de den O‑Ring, der für die sichere Abdich­tung ver­ant­wort­lich ist, mit nur einer Umdrehung in die Gehäu­se­dicht­flä­che und posi­tio­niert den Port exakt mittels Anschlags. Der Anschluss hat eine 360° Über­de­ckung — her­kömm­li­che Bajo­net­t­an­schlüs­se 30° oder 45°; da kommt es nicht selten vor, dass ein Port mal ungewollt ab- und verloren geht. Ein zweiter O‑Ring schützt zusätz­lich vor Schmutz und fein­kör­ni­gem Sand. Alle SEACAM Front­ports sind seit mehr als 20 Jahren unver­än­dert, haben einen ver­grö­ßer­ten Objek­tiv­durch­lass um auch große, licht­star­ke Objektive einsetzen zu können.

Welchen Port brauche ich für mein Objektiv?

Jedes Objektiv ist anders, hat ganz bestimmte Eigen­schaf­ten um eine ent­spre­chen­de Abbil­dungs­leis­tung zu erbringen. Aus diesem Grund sind ver­schie­de­ne Ports für die ver­schie­de­nen Objektive notwendig. Den passenden Port zu Ihrem Objektiv finden Sie in unserer Port­lis­ten (hier zum Download verfügbar). Für Standard Objektive bis 35mm verwenden wir Plan­glä­ser. Unsere speziell berech­ne­ten Dome­glä­ser werden bei Weit­win­kel­ob­jek­ti­ven ab 24mm verwendet. Die Abbil­dungs­qua­li­tät wird dadurch enorm ver­bes­sert, da jeder Bild­strahl unge­bro­chen durch das Glas geht. Der Bild­win­kel aller Objektive bleibt auch unter Wasser voll erhalten.

Welche Ver­län­ge­rung brauche ich für mein Objektiv?

Die richtige Position des Objektivs zum Port Glas ist essen­ti­ell und ent­schei­dend wie gut die optische Leistung unter Wasser ist. Diese korrekte Position zu finden ist nicht ganz so einfach und benötigt neben umfang­rei­che Kennt­nis­se in der Optik­be­rech­nung auch eine jah­re­lan­ge Erfahrung. Die richtige Port­ver­län­ge­rung für Ihr Objektiv kor­re­spon­diert immer mit dem jewei­li­gen Port, welcher verwendet und ist in unserer Portliste (hier zum Download) zu finden.

Mein Objektiv ist nicht in der Portliste. Kann ich es trotzdem nutzen?

Es gibt unzählige Objektive von den ver­schie­dens­ten Her­stel­lern. Damit der Überblick gewährt bleibt, finden Sie nur die jewei­li­gen Original Objektive in unseren Port­lis­ten. Gerne helfen wir Ihnen aber auch bei Objek­ti­ven, die nicht gelistet sind und prüfen für sie, ob diese für den Einsatz unter Wasser überhaupt geeignet sind.

Domeport oder Planport was ist das Geheimnis?

Tritt Licht von einem Medium in ein anderes, so wird es an der Grenz­flä­che gebrochen. Dies passiert mehrfach in modernen Kameras bevor der Licht­strahl auf den Sensor trifft. Das heißt mit zuneh­men­dem Auf­nah­me­win­kel eines Objek­ti­ves hinter einer Plan­g­las­schei­be tritt eine optische Ver­zeich­nung des Bild­fel­des auf. Licht­strah­len, die jedoch senkrecht auf die Trenn­flä­che der beiden Medien, treffen werden nicht gebrochen. Mit der Dome­schei­be macht man sich diesen Vorteil zu Nutze und kann somit den vollen Auf­nah­me­win­kel des Objek­ti­ves nutzen. SEACAM Domeports sind exakt berechnet und garan­tie­ren Ihnen deshalb perfekte Bild­qua­li­tät und höchste Eckenschärfe.

Ports aus optischem Mine­ral­glas — warum?

Kunst­stoff­glä­ser aus Poly­me­thyl­me­thacry­lat sind zwar leicht, ver­krat­zen aber auch schnell durch Ihre geringe Härte. Die Gläser werden aus Granulat gegossen, oder aus Plat­ten­ma­te­ri­al geformt. Dies bedingt Unter­schie­de­ne in der Wand­stär­ke und daraus resul­tie­ren­de optische Fehler. Obwohl sich ein Kunst­stoff­glas leicht polieren lässt, neigt dieses mit der Zeit zu Micro Rissen und Vergilben, sodass es besonders im Gegen­licht zu uner­wünsch­ten Trübungen kommt. 

Die chemische Bezeich­nung der Mine­ral­glä­ser ist Sili­zi­um­oxid SiO2 und werden durch Zugabe anderer Oxide wie Alu­mi­ni­um­oxid oder Boroxid veredelt. Mine­ral­gä­ser sind zwar etwas schwerer, aber bedeutend härter als Kunst­stoff­glä­ser, ver­krat­zen nicht so leicht und können nicht vergilben. Nur gehär­te­tes Mine­ral­glas, präzise geschlif­fen, feinst poliert und optisch vergütet ent­spricht den Anfor­de­run­gen höchster Abbildungsqualität.

Optische Vergütung — was ist das?

An der Grenze von Luft- Wasser- Glas­schich­ten kommt es zu Refle­xio­nen des Lichts. Schon an einer einfachen Glas­schei­be sind die Licht­ver­lus­te ca. 4%. Refle­xio­nen sind abhängig von der Brech­zahl­dif­fe­renz zwischen Luft, Wasser und Glas. Für eine hohe Bild­qua­li­tät ist es wichtig, dass alle Elemente des optischen Systems eine maximale Trans­mis­si­on besitzen. Um eine weit­ge­hend reflex­freie Trans­mis­si­on des Lichts zu erzielen, wird auf der Innen­sei­te der Front­glä­ser ein hoch­ent­wi­ckel­tes Schicht­sys­tem auf­ge­tra­gen. Diese optische Vergütung sorgt für eine 3–5% ige höhere Licht­aus­beu­te, bis 70% ver­min­der­te Refle­xio­nen und einen her­vor­ra­gen­den Kontrast.

Warum ein großer Domeport?

Foto­gra­fiert man durch ein Domeglas wirkt dieses wie eine Linse. Diese Linse erzeugt ein vir­tu­el­les Bild auf welches scharf­ge­stellt wird. Je kleiner der Radius dieses Dome­gla­ses ist, desto näher muss fokus­siert werden.

Um eine gute Abbil­dungs­qua­li­tät zu erlangen hängt die Größe der Dome­glä­ser im Wesent­li­chen von den Faktoren der Nahein­stell­gren­ze und der ver­wen­de­ten Blende ab. Ist die Nahein­stell­gren­ze eines Objek­ti­ves klein und verwendet man dazu noch kleine Blenden kann auch der Domeport klein sein. Durch die hoch­auf­lö­sen­den Kameras der neuesten Genera­tio­nen kann dies mit einer höheren ISO Ein­stel­lung über die Blende erreicht werden. Dafür bietet SEACAM seit einiger Zeit den CP Com­pact­port an, der diese Tatsachen berück­sich­tigt und ideal für Reisen geeignet ist. Möchte man perfekte Halb-Halb Aufnahmen machen kommt man um unseren SD Superdome nicht herum, da nur dieser eine sehr lange Was­ser­li­nie gewährleistet.

Sind Nahlinsen bei Domeports notwendig?

Wir haben unsere Domeports so ausgelegt, dass Nahlinsen nur dann nötig werden, wenn Objektive eine zu große Nahein­stell­gren­ze haben. Dafür und um die tat­säch­li­che Nahein­stel­lung auch unter Wasser zu behalten, empfehlen wir falls nötig nur hoch­wer­ti­ge Vor­satz­lin­sen. Generell sollten diese jedoch vermieden werden, da zusätz­li­che optische Elemente immer die Abbil­dungs­qua­li­tät verschlechtern.

Was ist der Unter­schied zwischen SD Superdome, CP Compact Port und WP Wide Port?

Die Größe des Dome­gla­ses bestimmt die Abbil­dungs­qua­li­tät bei offener Blende. Je größer das Glas ist und je kleiner die Nahein­stell­gren­ze des Objek­ti­ves, desto besser ist die Abbil­dungs­leis­tung in den Ecken Ihrer Bilder.
Für die vielen ver­schie­de­nen Anwen­dun­gen und Objektive, haben wir deshalb ver­schie­de­ne Domeports anzu­bie­ten, die sich in der Größe unterscheiden.

Kann ich mit dem Fisheye Makro Port jedes Fisheye Objektiv nutzen?

Fisheye Makro Aufnahmen zeigen Makro­ob­jek­te im Vor­der­grund und den Weit­win­kel Charakter im Hin­ter­grund. Damit sind diese Aufnahmen immer recht spek­ta­ku­lär. Geeignet sind nur Objektive, die sich sehr nahe ein­stel­len lassen (15–20cm) und klein sind um in den sehr kleinen Domeport zu passen. Damit Ihre Bilder sowohl im Vorder‑, als auch Hin­ter­grund scharf zu zeichnen, sind sehr kleine Blenden notwendig. Wir können Ihnen bei der Auswahl der in Frage kommenden Objektive gerne behilf­lich sein.

Was ist ein MIP?

Wir bezeich­nen unsere spe­zi­el­len Ports für die Makro Foto­gra­fie “Mikro Ports”. Diese unter­schei­den sich von her­kömm­li­chen Ports in der Bauform, welche konisch aus­ge­führt ist, ein Frontglas mit kleinem Durch­mes­ser hat und damit eine bessere Aus­leuch­tung der Motive unmit­tel­bar vor dem Port ermög­licht. Passend sind diese Ports für die gebräuch­lichs­ten Makro­ob­jek­ti­ve. Weiters sind alle MIP mit einer Aufnahme für unsere nassen Achromate und Schwenk­me­cha­nis­mus ausgestattet.

Wozu brauche ich einen Achromat?

Ein Achromat ermög­licht Ihnen die Abbil­dungs­leis­tung Ihrer Makro Objektive zu steigern und somit größere Abbil­dungs­maß­stä­be bis 1:4 zu bekommen. Er kor­ri­giert die chro­ma­ti­sche Aberra­ti­on und störende Farbsäume an den Rändern. Unsere Achromate für den Maßstab 2:1 und 4:1 sind soge­nann­te nasse Vor­satz­lin­sen und können bei Bedarf unter Wasser an Ihren Microport montiert oder vor­ge­schwenkt werden.

Wie montiere ich den Achromat?

Es gibt 2 Mög­lich­kei­ten unsere Achromate zu montieren. Sie können mit einem Halter am Gehäuse oder Blitzarm trans­por­tiert und bei Bedarf auf den Microport unter Wasser auf­ge­steckt werden. Die weitere Variante ist unser Schwenk­ad­ap­ter, der am Microport montiert ist und mit einem Schwenk­me­cha­nis­mus einen oder zwei Achromate bei Bedarf vor­schwen­ken kann.

Wie pflege ich meine Domeports?

Der größte Feind von Glas Ports sind Was­ser­fle­cken und Glas­kor­ro­si­on. Ein­ge­trock­ne­ten Was­ser­fle­cken lassen sich fast nicht oder nur sehr schwer entfernen. Glas­kor­ro­si­on erkennt man an trüben Stellen, meist am gesamten Dome. Diese kann nur im beim Her­stel­ler fach­ge­recht repariert werden. Aus diesem Grund trocknen Sie bitte nach jedem Tauchgang alle Gläser mit einem weichen Tuch. Für die Innen­rei­ni­gung verwenden Sie ein fus­sel­frei­es oder optisches Tuch. Eine vor­han­de­ne optische Vergütung kann dadurch nicht beschä­digt werden.

Lässt man den nassen Neo­pren­schutz nach dem Tauchgang am Glas?

Zum Schutz Ihrer wert­vol­len Aus­rüs­tung sollten Sie den Neo­pren­schutz erst im Wasser abnehmen. Sichern Sie diesen mit einem Karabiner, oder verstauen Sie Ihn in Ihrem Jacket. Wenn Sie den Tauchgang beenden, ziehen Sie den Schutz wieder auf, um so das Glas gegen Ver­krat­zen zu schützen.
Entfernen Sie unbedingt die die Neo­pren­schutz­hau­be nach jedem Tauchgang und Wässerung Ihres Gehäuses und montieren Sie diese erst wieder, wenn Glas und Neopren trocken sind. Trocknet der Neo­pren­schutz am Glas kann es zu teurer Glas­kor­ro­si­on kommen, die nur vom Her­stel­ler fach­ge­recht repariert werden kann. 

Die Son­nen­blen­den meines Domeport stehen unter Wasser schräg – was tun?

Alle unsere Ports haben einen Brems- und Sand­schutz O‑Ring. Dieser zusätz­li­che O‑Ring an den Ports ver­hin­dert, dass feine Partikel oder Sand an den grünen Haupt O‑Ring des Ports kommen. Dieser O‑Ring dient auch zur besseren Fixierung vor allem der größeren Domeports durch seine Brems­wir­kung. Sollte es trotzdem passieren, dass Sie unter Wasser bemerken, das mit den Son­nen­blen­den Ihres Ports etwas nicht stimmt — die korrekte Position ist oben/unten — können Sie die auch im Wasser kor­ri­gie­ren — jedoch nicht in einer Tiefe größer als ‑3m. Sollten Sie tiefer sein steigen Sie unter Berück­sich­ti­gung aller Sicher­heits­vor­keh­run­gen auf und drehen Sie den Port in die korrekte Position. Danach können Sie pro­blem­los Ihren Tauchgang fort­füh­ren. Eine Korrektur der Position auf größerer Tiefe kann Ihr Gehäuse fluten.

Das Dome Glas ist zerkratzt – was tun?

Ist Ihr Domeglas verkratzt prüfen Sie zuerst, ob Sie die Beschä­di­gung in Ihren Bildern bemerkbar macht. Ist das der Fall müssen Sie den Port zum Service einsenden. Wir prüfen dann, ob eine Reparatur möglich ist, oder ob das Glass bei tieferen Beschä­di­gun­gen aus­ge­tauscht werden muss. Sollte der Domeport einen heftigen Stoß abbe­kom­men haben, prüfen Sie ob keine stärkere Beschä­di­gung vorliegt und die Sta­bi­li­tät des Glases gefährdet ist. In diesem Fall machen Sie damit keinen Tauchgang mehr und senden Sie uns den Port zur Prüfung und Reparatur

Mein Domeglas hat einen grauen Schleier – was tun?

Glas­kor­ro­si­on erkennt man an trüben Stellen, meist am gesamten Domeglas. Diese kann selbst nicht entfernt werden und nur vom Her­stel­ler fach­ge­recht repariert werden.

Wie läuft der Glas­tausch bei meinem Port ab?

Bitte nehmen Sie mit Ihrem Händler oder direkt mit uns Kontakt auf um den Versand zu ver­ein­ba­ren. Ist das Glas leicht beschä­digt wird dieses bei unserem optischen Partner ent­spre­chend repariert. Damit es für Sie nicht zu langen War­te­zei­ten kommt, haben wir immer Tausch­glä­ser zur Verfügung. Ist das Glas nicht mehr zu repa­rie­ren kann es gegen ein neues aus­ge­tauscht werden.

Blitz­ge­rä­te
Wieso brauche ich ein Blitz­ge­rät unter Wasser?

Aufnahmen unter Wasser ohne Blitz­ge­rät werden von der Eigen­schaft des dichten Mediums Wasser verändert. Die warmen Farbtöne wie Rot, Gelb und Orange ver­schwin­den bereits in geringer Tiefe und werden vom Wasser her­aus­ge­fil­tert. Selbst grün und blau ver­schwin­det mit zuneh­men­der Tiefe. Die Lösung für dieses Problem ist Kunst­licht oder der Unterwasserblitz. 

Wie stark muss ein Unter­was­ser­blitz sein?

Die Anfor­de­rung an die Leistung eines Unter­was­ser­blitz­ge­rä­tes hängt immer vom Ver­wen­dungs­zweck ab. Makro­auf­nah­men benötigen keinen großen Abstrahl­win­kel, aber eine hohe Leistung, um kleine Blenden und einer damit große Tie­fen­schär­fe zu ermög­li­chen. Liegt das Interesse eher an Weit­win­kel­bil­dern sind ein großer Aus­leucht­win­kel und eine ange­pass­te Farb­tem­pe­ra­tur wichtige Kriterien. Die lang­jäh­ri­ge Erfahrung zeigt dass Blitz­ge­rä­te mit 160Ws aus­rei­chend Leistung besitzen beide Anwen­dungs­ge­bie­te voll abzudecken.

Was sind Watt­se­kun­den und die Leitzahl? 

Definiert wird die Leistung eines Blitz­ge­rä­tes über die Angabe in Ws (Watt­se­kun­den) aus dem sich seine Leitzahl ableitet. Wir geben die gemessene UW-Leitzahl bei 100 ISO auf 1m Ent­fer­nung bei voller Leistung an. Da sich nicht alle Her­stel­ler an diese Defi­ni­ti­on halten, hat sich die Spe­zi­fi­ka­ti­on auf die Leistung des Blitzes in Ws (Watt­se­kun­den) etabliert.

Was ist e‑TTL und i‑TTL?

Die Abkürzung TTL steht für “through the lens“. Dabei kom­mu­ni­zie­ren Kamera und Blitz­ge­rät mit­ein­an­der und regu­lie­ren die für die Motiv­si­tua­ti­on benötigte Licht­men­ge während der Aufnahme. Diese Kom­mu­ni­ka­ti­on ist kame­ra­spe­zi­fisch und funk­tio­niert nur mit dafür speziell vor­be­rei­te­ten Blitz­ge­rä­ten. e‑TTL steht für das System von Canon — i‑TTL für das von Nikon.

Was ist der Unter­schied zwischen einem Blitz­ge­rät und einer Lampe?

Die wichtige Eigen­schaft des Blitzes für Foto­gra­fen ist die hohe Bild­qua­li­tät. Die kurze Abbrenn­dau­er ermög­licht äußerst scharfe Aufnahmen und selbst feinste Details werden brillant wie­der­ge­ge­ben. Unser Seaflash 160D bietet Syn­chron­zei­ten bis 1/8000 und die Mög­lich­keit der Stro­bo­skop Ein­stel­lung. Auch erlaubt das Blitz­licht niedrige ISO-Werten, was die Bild­qua­li­tät erheblich ver­bes­sert. Foto­gra­fie­ren Sie mit längeren Ver­schluss­zei­ten, weit geöff­ne­ter Blende und höheren ISO-Werten, ist das Dau­er­licht eine Option. Möchten Sie auch unter Wasser auch filmen verwenden Sie als Ergänzung zum Blitz unser LA-VS Dauerlicht.

Gibt es von SEACAM auch Lampen?

In Zusam­men­ar­beit mit der Schweizer Firma Keldan bieten wir Ihnen das Seacam LA-V‑S LED Dau­er­licht im bewährten silver Design mit einem exakt berech­ne­ten Hoch­leis­tungs­dif­fu­sor und Domeglas für eine besonders homogene Bild­aus­leuch­tung an. Die kompakte Leuchte überzeugt im Wasser durch seine hohe Leistung, ein aus­ge­wo­ge­nes, neutrales und ergo­no­mi­sches Verhalten.

Kann ich jedes Blitz­ge­rät an meinem Gehäuse verwenden?

Selbst­ver­ständ­lich können auch Fremd­blitz­ge­rä­te an Ihrem Gehäuse verwendet werden. Dazu muss dieses ent­spre­chend vor­be­rei­tet werden und die Blitz­buch­sen passen. Um die manuelle Funktion des ange­schlos­se­nen Blitz­ge­rä­tes zu gewähr­leis­ten ist es am Kamera Blitz­schuh des Gehäuses notwendig Kon­takt­pins zu entfernen, ein manuelles Blitz­ka­bel, oder einen Adap­ter­ka­bel zu verwenden. Wie dies geht, erklären wir aus­führ­lich in unserer Bedienungsanleitung.

Kann ich zwei Blitz­ge­rä­te zusammen verwenden?

Alle unsere Gehäuse sind mit 2 Blitz­buch­sen aus­ge­stat­tet und ermög­li­chen so die Ver­wen­dung von 2 Blitz­ge­rä­ten. Der duale Betrieb hängt aber immer von den ver­wen­de­ten Blitz­ge­rä­ten ab. Unsere Blitz­ge­rä­te bieten seit vielen Jahren die duale TTL Steuerung an. Damit ist es möglich eine schat­ten­freie Aus­leuch­tung Ihrer Motive im TTL Modus zu gewährleisten.

Wie werden Blitz­ge­ra­te mit dem Kame­ra­ge­häu­se verbunden?

Die Vielzahl der elek­tro­ni­schen Daten zwischen Kamera und Blitz­ge­rät werden über Anschluss­buch­sen und abnehm­ba­re Syn­chron­ka­bel aus­ge­tauscht. Mit dem robusten und funk­ti­ons­si­che­ren S6 Ste­cker­sys­tem und besonders stra­pa­zier­fä­hi­gen Spiral- oder Glatt­ka­beln in diversen Längen, bieten wir Ihnen ein besonders robustes Kabel­sys­tem an. SEACAM Blitze können auch mit Fiber­op­ti­schen Kabeln verwendet werden. Hier verwenden wir aus­schließ­lich Kabel namhafter Hersteller.

Was ist ein S6 Stecker?

Robust, einfach zu handhaben und absolut funktions-sicher muss eine präzise Daten­über­tra­gung sein. Aus diesen Gründen hat SEACAM schon vor vielen die 6polige Daten­ver­bin­dung ent­wi­ckelt. Mit 6 robusten, hart­ver­gol­de­ten Stiften, einem absolut einsteck-sicheren System und der 4fach O‑Ring-Abdich­tung gibt es seit vielen Jahren eine perfekte Ver­bin­dung. Die über­le­ge­ne Leistung des S6-Systems ist ein Muss in der digitalen Welt und zeigt sich nicht zuletzt im prak­ti­schen Einsatz ohne jegliche Störung.

Licht­lei­ter Kabel – was ist das?

Neben einer elek­tri­schen Kabel­ver­bin­dung gibt es auch die Mög­lich­keit Blitz­ge­rä­te mittels optischen Impuls zu syn­chro­ni­sie­ren. Dabei muss Ihre Kamera ein ein­ge­bau­tes Blitz­ge­rät haben und das Kame­ra­ge­häu­se ein richtig posi­tio­nier­tes Anschluss Fenster haben. Auch gibt es die Mög­lich­keit den elek­tri­schen Impuls der Kamera mit einem Modul in ein optisches Signal umzu­wan­deln., wenn Ihre Kamera über kein ein­ge­bau­tes Blitz­ge­rät verfügt. Das Signal wird dann mit einem flexiblen Licht­lei­ter Kabel vom Kame­ra­ge­häu­se zum Blitz­ge­rät über­tra­gen und löst so den Blitz aus.

Fiber­op­tik oder elek­tri­sche Kabelverbindung?

Neben der Syn­chro­ni­sa­ti­on im TTL und manuellen Modus bieten unsere SEAFLASH Blitz­ge­rä­te sehr komplexe Funk­tio­nen wie die Syn­chro­ni­sa­ti­on bis 1/8000, Stroboskop‑, Fol­ge­funk­ti­on und noch vieles mehr. Dies erfordert eine Über­tra­gung komplexer Daten. Dies ist nur mit einer soliden elek­tri­schen Ver­bin­dung möglich, um eine ein­wand­freie Funktion zu gewähr­leis­ten. Für eine einfache manuelle Funktion ist die Fiber­op­tik geeignet. Trotzdem ist darauf zu achten, dass die Anschlüs­se beim Ver­stel­len der Blitzarme nicht ver­se­hent­lich aus den Buchsen gezogen werden, oder den emp­find­li­chen Kabeln geknickt werden und so unwie­der­bring­li­che Bilder verloren gehen.

Wie lagere und lade ich meine Akkus richtig?

Lagern Sie Ihren NiMH-Akku immer im voll­ge­la­de­nen Zustand. Trai­nie­ren Sie diesen regel­mä­ßig alle 2 Monate durch Lade- und Ent­la­de­zy­klen. Das ist einfach und kann über das Pilot­licht des Blitz­ge­rä­tes erfolgen. Lassen Sie dazu Ihr Blitz­ge­rät auf der höchsten Pilot­lich­ten Stufe so lange brennen, bis die Automatik abschal­tet. Danach lassen Sie Ihr Akkupack abkühlen und laden es wieder auf. Diesen Vorgang wie­der­ho­len Sie 3 Mal alle 2 Monate.

Wo kann ich meine Akkus warten lassen?

Sollte die Leistung Ihres Akkupacks nach­las­sen und das Training keinen Erfolg mehr zeigen, erneuern wir Ihnen gerne die ver­brauch­ten NiMH Zellen, sofern die Elek­tro­nik in Ordnung ist. Nehmen Sie dazu mit Ihrem Händler oder direkt mit uns Kontakt auf.

Wie pflege ich meine Kabel und Buchsen?

Nur gepflegte elek­tri­sche Ver­bin­dun­gen arbeiten ein­wand­frei und zuver­läs­sig. Kon­trol­lie­ren Sie deshalb die Blitz­buch­sen und Kabel regel­mä­ßig auf ein­wand­freie O‑Ringe. Halten Sie die Kontakte trocken und fetten Sie die O‑Ringe ganz leicht ein. Mit dem von uns mit­ge­lie­fer­ten Pflegeöl können Sie sowohl die ver­gol­de­ten Kontakte als auch die Gewinde leicht einölen. Von Zeit zu Zeit reinigen Sie die Buchsen durch Ausblasen mit Pressluft. Sollten Sie einmal Wasser in den Buchsen bemerken, spülen Sie diese aus­rei­chend mit Süßwasser und pflegen Sie diese danach wie vor. Lassen Sie Kabel und Buchsen nachdem Sie diese trennen offen — eventuell vor­han­de­ne Feuch­tig­keit kann dadurch trocknen.

Was ist ein Blitz­ka­bel­ad­ap­ter und ist so etwas sinnvoll?

Um für Notfälle gerüstet zu sein, oder Fremd­blitz­ge­rä­te an Ihrem Gehäuse verwenden zu können haben Sie mit dem manuellen Blitz­ka­bel­ad­ap­ter S6/N5 die Mög­lich­keit einen Fremd­blitz mit einem N5 Blitz­an­schluss an Ihr Gehäuse anzuschließen.

Zubehör
Warum Original Blitzarme von SEACAM?

Blitzarme tragen die Blitz­ge­rä­te und sollen diese jeder Situation rasch und einfach in jede Position führen und fixiert lassen. Sowohl im Makro­be­reich wie bei anspruchs­vol­len Strö­mungs­tauch­gän­gen ist es wichtig sich auf die gewählte Position verlassen zu können. SEACAM Blitzarme zeichnen sich durch die enorme, stufenlos wählbare Hal­te­kraft von 0–12 Nm und das geringe Gewicht aus. Die paten­tier­te Brems­schei­ben­tech­nik ermög­licht es selbst an Land Blitz­ge­rä­te in Position zu halten. Unter Wasser lässt sich der Arm mittels ver­stell­ba­ren Kipp­he­beln gefühl­voll, rasch ver­stel­len und ver­läss­lich fixieren.

Welche Längen gibt es für Blitzarme und was ist dabei?

Für die ver­schie­dens­ten Anwen­dun­gen gibt es unsere Standard Blitzarme mit unter­schied­li­chen Aus­la­dun­gen, welche aus 2 Ver­län­ge­rungs­ar­men und dem Basisteil zusam­men­ge­setzt sind. Neben den Ver­län­ge­rungs­ar­men in den Längen von 50/150/300/400/500mm gibt es auch aus­zieh­ba­re Tele­sko­par­me, welche an Land auf die jeweils gewünsch­te Länge vor­ein­ge­stellt werden können. 

Wie fixiere ich meine Blitzarme richtig?

SEACAM Blitzarme zeichnen sich durch die enorme, stufenlos wählbare Hal­te­kraft von 0–12 Nm. Die paten­tier­te Brems­schei­ben­tech­nik ermög­licht es selbst an Land Blitz­ge­rä­te in Position zu halten. Unter Wasser lässt sich der Arm mittels Hebeln gefühl­voll, rasch ver­stel­len und kraftvoll fixieren. Diese Kipphebel bieten im Gegensatz zu Rädern die Mög­lich­keit die Arme wirklich sicher und fest ein­zu­stel­len und so gegen unge­woll­tes Ver­stel­len sichern.

Mein Blitzarm hält mein Blitz­ge­rät nicht mehr in Position – was kann ich tun?

Unser paten­tier­tes Fest­stell­sys­tem ist in einer Reib­ge­lenk­kon­struk­ti­on gefertigt. Dabei klemmt ein Reibbelag die Alu­mi­ni­um­ku­geln je nach Ein­stel­lung der Fest­stell­he­bel mehr oder weniger fest. Mit diesem ver­stell­ba­ren Kipphebel, können Sie die Fes­tig­keit von weich bis fest stufenlos ein­stel­len. Hält der Reibbelag die Kugeln nicht mehr, ist mit Sicher­heit Fett in den Reib­ge­len­ken oder an der Kugel. Reinigen Sie deshalb die Kugeln des Systems regel­mä­ßig mit Alkohol. 

Wie pflege ich meinen Blitzarm?

Spülen Sie Ihr Blitz­arm­sys­tem nach jedem Tauchgang aus­rei­chend mit Süßwasser und bewegen Sie dieses dabei. Um ein Fest­kle­ben des Reib­be­la­ges an den Kugeln nach dem Einsatz zu ver­hin­dern, ziehen sie die Gelenke im nassen Zustand nur mäßig oder gar nicht an! Reinigen Sie die Gelenke von Zeit zu Zeit. Fetten Sie Gewin­de­bol­zen vor­sich­tig ein und demon­tie­ren Sie die Kipphebel jährlich um diese zu reinigen und zu pflegen – dabei aufpassen, dass kein Fett auf die Reib­be­lä­ge kommt!

Wofür brauche ich ein Remote System?

Remote Systeme ermög­licht und erleich­tert Ihnen Aufnahmen von Motiven, die sonst nicht ver­wirk­lich­bar sind. Gefähr­li­che oder scheue Mee­res­tie­re lassen sich damit trick­reich, gefahrlos und gekonnt in Szene setzen. Bei Aufnahmen in Sport­be­cken oder an Orten, wo tauchen oder schnor­cheln nicht erlaubt sind, ist das SEACAM Remote System die ideale Mög­lich­keit doch zu fotografieren. 

Wie setzte ich das Remote System ein?

Verwendet wird das System mit einer Pole­stan­ge oder einem Stativ in Sicht­wei­te. Sicher fixiert wird das Gehäuse mittels Fern­aus­lö­ser dann ausgelöst, wann Sie es für richtig halten. Im Kame­ra­ge­häu­se wird eine Buchse eingebaut und mit dem Remote Anschluss Ihrer Kamera verbunden.

Wie lange kann das Remote Kabel sein?

Da die Auslösung der Kamera auf Sicht erfolgt, macht es Sinn die Länge des Kabels so zu wählen, dass Sie das Objekt, welches Sie foto­gra­fie­ren möchten auch sehen können. An einer Pole­stan­ge ent­spricht das Kabel der Länge der Stange. Wenn Sie mit Stativ arbeiten sind je nach Sicht­wei­ten 3–10m realistisch.

Was ist ein Remote Auslöser und wo verwende ich ihn?

Mit dem Remote Auslöser löse ich per Hand das Bild aus.  Der Auslöser ist 2‑stufig und stellt zuerst scharf und löst bei weiterer Bedienung das Bild aus.

Welche Tra­ge­sys­te­me gibt es bei SEACAM Gehäusen?

Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten Ihr Gehäuse samt Blitz­ge­rä­ten über Land zu tragen. Sehr praktisch ist unser Paracord Lanyard, um Ihre Aus­rüs­tung bequem wie eine Tasche oder noch scho­nen­der über die Schulter hängend zu tragen. Durch flexible Befes­ti­gungs­ö­sen bestimmen Sie selbst die Länge des Lanyard.
Alle unsere Gehäuse sind mit einem M8 Top­ge­win­de aus­ge­stat­tet. Dieses ermög­licht unter anderem auch die Befes­ti­gung eines Tra­ge­grif­fes in T‑Form. Dieser Griff ist auch mit prak­ti­schen Kugel­an­schlüs­sen für die Befes­ti­gung von Zube­hör­tei­len erhält­lich. Jedes Gehäuse wird mit einer kräftigen Siche­rungs­schlau­fe für die Hand oder Befes­ti­gung am Jacket ausgeliefert. 

Muss ich Schutz­kap­pen oder Trans­port­ta­schen extra bestellen?

Nein – Ihr SEACAM System ist bei Aus­lie­fe­rung komplett. Zum Ver­schlie­ßen und Schutz von Öffnungen an Ports, Sucher und Gehäusen liefern wir Ihnen seri­en­mä­ßig die ent­spre­chen­den Schutz­kap­pen. Alle Ports werden selbst­ver­ständ­lich mit abnehm­ba­ren Neo­pren­schutz­kap­pen aus­ge­lie­fert. Seri­en­mä­ßi­ges Zubehör, Sucher und Blitzarme werden in prak­ti­schen Neo­pren­ta­schen mit Klett­ver­schluss verpackt.

Pflege und Wartung
Wie oft muss mein Gehäuse gewartet werden?

Das hängt besonders von Ihrer per­sön­li­chen Wartung und Pflege ab. Generell empfehlen wir Ihnen einen Ser­vice­inter­vall von rund 300 Tauch­gän­gen oder spä­tes­tens nach 3 Jahren ein­zu­hal­ten. O- Ringe altern, besonders unter Son­nen­ein­strah­lung und verlieren dadurch an Geschmei­dig­keit und Dicht­ver­mö­gen. Bei einem kom­plet­ten Service wird wirklich alles pro­fes­sio­nell gewartet und sämtliche O‑Ringe getauscht. Auch bringen wir Ihr Sil­ber­stück optisch wieder auf Vor­der­mann, damit Sie weiter viel Freude an Ihrem Gehäuse haben.

Was sind die Anzeichen, dass meine Aus­rüs­tung gewartet werden muss?

Höchste Eile zu handeln ist, wenn sich Durch­füh­run­gen oder Hebel nicht mehr richtig bewegen lassen oder ganz fest­ste­cken. Dies ist ein ein­deu­ti­ges Zeichen von man­geln­der Pflege und drin­gen­dem Hand­lungs­be­darf. Die Korrosion ist offen­sicht­lich trotz mehr­fa­cher O‑Ring Abdich­tung so weit fort­ge­schrit­ten, dass eine Dich­tig­keit nicht mehr gegeben ist.

Wieviel kostet ein Gehäuse War­tungs­ser­vice bei SEACAM?

Die Kosten für eine komplette Wartung sind immer vom Zustand des Systems abhängig und was am Ende wirklich gemacht werden muss. Das Gehäuse wird komplett zerlegt, gereinigt, alle O‑Ringe und wenn nötig defekte Teile getauscht sowie auch äußerlich wieder in Stand gesetzt und schließ­lich mecha­nisch, elek­trisch und im Wasser druck­ge­prüft. Als Richt­preis können € 380,00 — 450,00 ver­an­schlagt werden.

Kann ich mein Gehäuse selbst warten?

Eine regel­mä­ßi­ge Wartung und Pflege nach jedem Einsatz sind für einen sicheren und pro­blem­lo­sen Betrieb Ihres Systems unum­gäng­lich. Wobei sich diese Wartung auf den Einsatz und Gebrauch des Gehäuses und Zubehör bezieht. Vom fach­ge­rech­ten Zusam­men­bau der Kom­po­nen­ten, über regel­mä­ßi­ges fetten der O‑Ringe bis zur Reinigung können und sollen Sie alles selbst machen. Ein richtiges Service sollten Sie nach den emp­foh­le­nen Fristen Fach­leu­ten anvertrauen.

Was ist im Zube­hör­beu­tel zu finden?

Für den täglichen Gebrauch des Gehäuses finden Sie im Zube­hör­beu­tel, O‑Ring Fett, Pflegeöl, O‑Ring Heber, Ersatz O‑Ringe für das Gehäuse und Port. Ein kleines Reser­ve­set mit Klein­tei­len ist ebenso erhalten wie ein kom­plet­ter Inbus­schlüs­sel­satz aller gängigen Schrauben an Ihrem Gehäuse. Zusätz­lich befindet sich eine Hand­schlau­fe die zur Sicherung des Gehäuses dienen kann.

Wie oft müssen O‑Ringe gefettet werden? 

O‑Ringe müssen regel­mä­ßig gepflegt werden. Man sollte es dabei aber nicht über­trei­ben. O‑Ringe sollen durch Sili­kon­fett geschmei­dig gehalten werden. Fett hat keine Abdicht­funk­ti­on, zu viel davon Maße schadet nur, zieht Schmutz und Sand an und kann somit Undicht­heit verursachen.

Welches Fett kann ich für die Pflege verwenden?

SEACAM Silikon O‑Ring Fett ist besonders auf die Pflege Ihrer Geräte abge­stimmt. Durch die Ver­wen­dung von O‑Ringen aus qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Gum­mi­mi­schun­gen können Sie aber auch andere säu­re­freie Sili­kon­fet­te verwenden.

Wofür ist das Pflegeöl im Zubehörbeutel?

Um Ihr SEACAM silver auch dauerhaft schön zu erhalten pflegen Sie die Ober­flä­che von Zeit zu Zeit mit dem SEACAM Pflegeöl. Geben Sie dazu etwas auf ein Tuch und verteilen es auf der Ober­flä­che. Zusätz­lich dient das Öl zur Pflege aller Außen­ge­win­de und zur Pflege von Stecker und Buchsen. Verwenden Sie das Öl bei den Buchsen sparsam und blasen Sie diese nach der Pflege mit Pressluft aus.

Wofür sind die schwarzen Gum­mi­kap­pen und weißen Plättchen im Zubehörbeutel?

Es ist eigent­lich unglaub­lich, aber selbst teuerste Kameras haben Tole­ran­zen. Um diese bei unseren nicht ein­stell­ba­ren Druckstif­ten aus­glei­chen zu können sind die kleinen weißen Unter­leg­plätt­chen bei­gepackt. Sollte ein Druckstift mal nicht ganz korrekt funk­tio­nie­ren ziehen Sie die schwarze Gum­mi­kap­pe vom Stift und unter­le­gen Sie den Druckstift damit. Durch das kleine Plättchen wird der Stift ver­län­gert und die Funktion arbeitet dann ein­wand­frei. Die schwarzen Gum­mi­kap­pen sind zur Schonung Ihrer Kamera am Ende der Druckstif­te und Hebel der Über­tra­gun­gen ange­bracht. Sollte eine solche Kappe einmal verloren gehen, haben Sie Ersatz zur Hand.

Wie bekomme ich O‑Ringe aus der O‑Ring Nut von Gehäuse und Port?

Verwenden Sie aus­schließ­lich den bei­gepa­cken O‑Ring Heber (schwarzes Plättchen mit SEACAM Logo aus Kunst­stoff). Heber aus Metall können die O‑Ring Nut von Gehäuse und Ports dauerhaft beschä­di­gen und zu teuren Repa­ra­tu­ren führen.

Wie pflege ich meine Ports und Sucher?

Ein­ge­trock­ne­ten Was­ser­fle­cken oder Glas­kor­ro­si­on an den Port­glä­sern oder Sucher­lin­sen lassen sich fast nicht oder nur sehr schwer wieder entfernen. Aus diesem Grund trocknen Sie bitte nach jedem Tauchgang Ihren Sucher mit einem weichen Tuch. Verfahren Sie bei allen Ports, egal ob Plan- oder Domeport ebenso und entfernen Sie nasse Neo­pren­schutz­kap­pen immer und lassen diese separat trocknen. Was­ser­fle­cken oder Glas­kor­ro­si­on vorhanden, können diese nur im Werk fach­ge­recht repariert werden.

Ich kann Port und Ver­län­ge­rung nicht trennen. Was kann ich tun?

Ports und Port­ver­län­ge­run­gen sollten immer gut gefettet werden. Dabei ist es wichtig diesen Teil gut zu fetten der den Port-O-Ring aufnimmt und abdichtet. Beide Teile sollten nur für den Tauch­ein­satz ver­schraubt und danach wieder getrennt werden. O‑Ringe können an Dicht­flä­chen recht gut „fest­kle­ben“ und sich dann nur schwer lösen lassen, wenn sie nicht regel­mä­ßig getrennt werden. Passiert das einmal, kann man sich helfen, dass ein Teil davon erwärmt wird (heißes Wasser, Haar Föhn) und man dann zu zweit versucht beide Teile auf­zu­schrau­ben. Auch kann ein Ölfilter Schlüssel hilfreich sein. Sind Sie nicht erfolg­reich und die Teile lassen sich nicht mehr trennen, müssen Sie uns diese einsenden.

Wie pflege ich meine Blitz­arm­ge­len­ke und Bremsbeläge?

Spülen Sie Ihr Blitz­arm­sys­tem nach jedem Tauchgang aus­rei­chend mit Süßwasser und bewegen Sie die Gelenke dabei. Um ein Fest­kle­ben des Reib­be­la­ges an den Kugeln nach dem Einsatz zu ver­hin­dern, ziehen sie die Gelenke im nassen Zustand nur mäßig oder gar nicht an! Reinigen Sie die Gelenke des Systems und achten Sie, dass kein Fett auf Kugel oder Gelenk gelangt. Fetten Sie den Gewin­de­bol­zen vor­sich­tig ein und demon­tie­ren Sie die Kipphebel jährlich. Die Kipphebel lassen sich mit Hilfe eines Schrau­ben­zie­hers einfach komplett zerlegen und so auch innen reinigen und pflegen.

Wie lagere ich mein Gehäuse bei längerer Tauchpause?

Lagern Sie Ihr Gehäuse an einem sicheren und trockenen Ort nachdem Sie es ent­spre­chend gepflegt und fit fürs Lager gemacht haben. Auch bei längeren Pausen sollten Sie das Gehäuse ver­schlie­ßen und den Haupt O‑Ring nicht entfernen. O‑Ringe sind für solche Aufgaben gebaut und brauchen nicht zur Schonung her­aus­ge­nom­men werden. Sie entfernen ja auch nicht die O‑Ringe aus den Durch­füh­run­gen. Lagern Sie das Gehäuse immer ganz geschlos­sen, ansonsten kann es vorkommen, dass Sie das Gehäuse aus dem Schrank nehmen und eine der beiden Hälften auf den Boden fällt, weil Sie vergessen haben, dass das Gehäuse offen ist.

Ich benötige ein Ersatz­teil – wohin wende ich mich für ein Service?

Nehmen Sie vor jedem Service Kontakt mit Ihrem Händler vor Ort auf. Er wird Ihnen behilf­lich das Ersatz­teil zu besorgen, das Gehäuse zum Service zu versenden oder es selbst durch­füh­ren. Sollten Sie keinen Ansprech­part­ner vor Ort haben kon­tak­tie­ren Sie uns direkt und wenden Sie sich bitte vor jedem Versand an unser Stammwerk in Öster­reich. Wir helfen Ihnen gerne weiter und sagen Ihnen was Sie zu beachten haben.

Versand und Service
Wieviel kostet der Versand?

Die Ver­sand­kos­ten sind unter­schied­lich und richten sich nach Umfang der Bestel­lung und dem Zielort der Lieferung. Unsere Ver­sand­kos­ten werden bei Ange­bots­le­gung immer ent­spre­chend kal­ku­liert und separat aus­ge­wie­sen. Eine Ver­si­che­rung über 1% des Waren­wer­tes ist bei jedem Versand obli­ga­to­risch und wird mit den Ver­sand­kos­ten in Rechnung gestellt.

Womit versendet SEACAM?

Perfekt verpackt und ver­si­chert versenden wir Ihre Sendung mit UPS Standard oder UPS Express Service. Innerhalb Öster­reichs versenden wir mit Express Post Service. 

Versendet SEACAM weltweit?

Ein sicherer Service und garan­tier­te, taggenaue Zeit­pla­nung sind die Vor­aus­set­zung, um Ihre hoch­wer­ti­ge Bestel­lung zu versenden. Egal ob Sie in der EU oder am anderen Ende Welt zu Hause sind — wir liefern wohin Sie es möchten — vor­aus­ge­setzt ist immer eine ver­läss­li­che Zustel­lung in dem jewei­li­gen Land.

Was mache ich, wenn mein Paket nicht ankommt?

Verzögert sich die Zustel­lung, oder kommt Ihr Paket nicht an, nehmen Sie bitte so rasch wie möglich mit uns Kontakt auf. Wir werden sofort über die Paket Nach­ver­fol­gung den Verbleib Ihrer Sendung ermitteln und Sie ent­spre­chend informieren.

Mein Paket ist beschä­digt — was nun?

Über­prü­fen Sie immer bei Erhalt Ihrer Sendung den Zustand der Ver­pa­ckung und den Inhalt. Sollte das Paket beschä­digt bei Ihnen ein­tref­fen, machen Sie ein Foto und die Rekla­ma­ti­on bei dem ent­spre­chen­den Zustell­un­ter­neh­men. Um eine Ver­si­che­rungs­leis­tung in Anspruch nehmen, benötigen wir eine Scha­dens­be­schei­ni­gung vom zustän­di­gen Trans­port­un­ter­neh­men. Kon­tak­tie­ren Sie uns in jedem Fall so schnell wie möglich.

Wohin sende ich meine Aus­rüs­tung zum Service?

Wir würden Sie bitten, Ihre Aus­rüs­tung erst zum Service ein­zu­sen­den, wenn Sie Kontakt zu Ihrem zustän­di­gen Ansprech­part­ner vor Ort auf­ge­nom­men haben – er wird Sie ent­spre­chend beraten. Wenn wir vorab wissen, worum es geht erleich­tert es uns die Abwick­lung und Ihnen die Wartezeit. Sollte es keine Partner in Ihrer Region geben wenden Sie sich ver­trau­ens­voll an unsere Zentrale. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen selbst­ver­ständ­lich weiter.

Wie sende ich eine korrekte Ser­vice­zu­sen­dung aus der EU? 

Nehmen Sie bitte vor dem Versand immer Kontakt mit uns auf. Für den Versand aus einem EU-Land wählen Sie einfach Ihr bevor­zug­tes Ver­sand­un­ter­neh­men. Ob Express- oder Stan­dard­ver­sand, Zoll­for­ma­li­tä­ten sind keine zu beachten. Denken Sie aber daran, eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung für Ihre wertvolle Fracht abzuschließen.

Ser­vice­zu­sen­dung aus dem EU Ausland — was muss ich beachten? 

Sie möchten uns eines Ihrer Geräte zum Service einsenden? Nehmen Sie bitte vor dem Versand immer Kontakt mit uns auf. Die Zusendung von Ware aus einem nicht EU Land ist generell zoll­pflich­tig. Wenn wir ein Paket aus nicht EU Ländern erhalten, wird von der Zoll­be­hör­de ca. 10% Ein­fuhr­zoll und 20% Mehr­wert­steu­er ver­rech­net. Eine weitere Mög­lich­keit ist, das Paket im Zoll­vor­merk ein­zu­füh­ren. Dies kann nur eine Spedition mit erheb­li­chen Kosten durch­füh­ren. Aus diesem Grund arbeiten wir mit einer soge­nann­ten Pro-Forma-Rechnung und geringem Warenwert. Hier ver­rech­net der Zoll keine, oder nur geringe Zoll­ge­büh­ren und die Mehr­wert­steu­er, welche uns vom Finanzamt rück­erstat­tet wird. Die not­wen­di­ge Pro-Forma-Rechnung wird von uns erstellt und an Sie wei­ter­ge­lei­tet. Mit Ihrer Unter­schrift versehen, geben Sie diese Rechnung zu den Versandpapieren.
Dabei achten Sie darauf, dass Sie beim Bestim­mungs­land und Ursprungs­land Öster­reich angeben und der Wert mit der Pro-Forma-Rechnung über­ein­stimmt! Denken Sie daran auch eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung für Ihre wertvolle Fracht abzuschließen.

Bitte beachten Sie zu den Themen Kosten und Versand auch unsere All­ge­mei­nen Geschäftsbedingungen.

Pro­blem­be­he­bung

Gehäuse
An meinem Gehäuse funk­tio­niert nicht alles wie es soll — warum?

Haben Sie den Einbau Ihrer Kamera nach unseren Bedie­nungs­hin­wei­sen aus­ge­führt? Über­prü­fen Sie zuerst den Sitz der Kamera im Gehäuse. Achten Sie darauf, dass diese gerade am Kame­ra­tisch sitzt und die Sta­tiv­schrau­be fest­ge­zo­gen ist.

Die Druck­knöp­fe an meinem Gehäuse bedienen die Kamera nicht – was nun?

Auch pro­fes­sio­nel­le Geräte haben Tole­ran­zen. Aus diesem Grund befinden sich in Ihrem Zube­hör­set kleine weiße Unter­leg­schei­ben. Ziehen Sie das ent­spre­chen­de Gum­mi­füß­chen von der Über­tra­gung und legen Sie eine der Unter­leg­schei­ben darunter. Danach prüfen Sie die Funktion.

Die Blen­den­ver­stel­lung dreht durch — die Zeit lässt sich nicht ein­stel­len — warum?

Einige Über­tra­gun­gen an Ihrem Gehäuse sind als Reibräder aus­ge­führt. Meistens ist eine nicht korrekt posi­tio­nier­te Kamera die Ursache dafür. Auch Fett kann die Ursache sein, wenn diese nicht sauber greifen. Reinigen Sie deshalb sowohl die Gum­mi­rä­der an Ihrer Kamera und dem Gehäuse vor­sich­tig mit Alkohol.

Mein Zoom / Fokusring lässt sich nicht fixieren – was kann ich tun?

Die erste Frage: Haben Sie sicher den passenden Zahnring für Ihr Objektiv? Schon bei der Bestel­lung ist es wichtig, die kom­plet­ten Objek­tiv­da­ten anzugeben, da es speziell bei Zoom­ob­jek­ti­ven mit derselben Bezeich­nung oft nur Abwei­chun­gen bei Buch­sta­ben oder Zahlen sind, die ein ganz anderes Objektiv defi­nie­ren. Achten Sie bei der Montage immer auf die Angaben in unsere Bedie­nungs­an­lei­tung – die Zahnung der Zahnringe muss in Richtung des Kame­ra­bo­dys stehen. Wenden Sie bei der Montage und beim Fest­zie­hen der Fest­stll­schrau­be nie Gewalt an – sie können den Zahnring oder Ihr Objektiv dabei beschädigen.

Mein Zoom / Fokusring greift nicht – warum?

Damit Ihre Zoom- oder Fokus­ver­stel­lung korrekt arbeitet, müssen Sie den korrekten Zahnring bereit haben und diesen am Objektiv auch richtig posi­tio­nie­ren. Wie Sie dies am besten machen, entnehmen Sie der jewei­li­gen Bedie­nungs­an­lei­tung. Fixieren Sie dann das Objektiv mit der IS Schraube und kon­trol­lie­ren Sie den ent­spre­chen­den Eingriff im Gehäuse. Passt es nicht, oder greift der Zahnring in beide Über­tra­gungs­rä­der am Gehäuse, kann dies durch eine Ver­schie­bung in der Längs­ach­se leicht kor­ri­giert werden.

Meine Zoom­funk­ti­on am Objektiv blockiert – warum?

Achten Sie bei der Montage des Zoom­zahn­rin­ges auf einen ordent­li­chen aber nicht zu festen Sitz. Fixieren Sie die IS-Schraube zu fest, kann es zur Blo­ckie­rung und auch Beschä­di­gung des Objek­ti­ves kommen. 

Einige Hebel lassen sich nicht mehr richtig betätigen und stecken fest – was tun?

Wenn sich Durch­füh­run­gen oder Hebel nicht mehr richtig bewegen lassen oder ganz fest­ste­cken ist das ein ein­deu­ti­ges Zeichen von man­geln­der Pflege. Die Korrosion ist offen­sicht­lich trotz mehr­fa­cher O‑Ring Abdich­tung soweit fort­ge­schrit­ten und blockiert die Beweg­lich­keit der Über­tra­gun­gen. Es ist Zeit, das Gehäuse dringend einer Wartung zu unterziehen.

Was mache ich, wenn ich mein Gehäuse geflutet habe?

Auch wenn man seine Aus­rüs­tung hegt und pflegt kann das einmal passieren. Spülen Sie das Gehäuse gründlich mit Süßwasser und trocknen Sie es. Reinigen Sie Blitz­ver­bin­dung unter dem Gehäu­se­dach, Kame­ra­schuh und Leck­war­ner mit Alkohol. Konnten Sie den Fehler selbst eruieren? Wagen Sie den 2. Versuch — diesmal ohne Kamera. Sind Sie sich nicht sicher, senden Sie uns das Gerät zur Überprüfung.

Blitz­ge­rä­te
Mein Blitz funk­tio­niert nicht ord­nungs­ge­mäß – wie finde ich das Problem? 

Die Pro­blem­ein­gren­zung bei einer Fehl­funk­ti­on von Blitz­ge­rä­ten ist sehr komplex und nicht immer ganz einfach. Nehmen Sie sich die Bedie­nungs­an­lei­tung zur Hand und über­prü­fen Sie, ob alles richtig ein­ge­stellt ist. Über­prü­fen Sie bitte vorab immer, ob Sie auch alles richtig ange­schlos­sen haben, Ihre Kabel in Ordnung sind und auch der Akku voll­ge­la­den ist. Wenn sich das auto­ma­ti­sche Pilot­licht von Ihrer Kamera aus steuern lässt sieht es schon ganz gut aus und die Kabel sind zumindest in Ordnung. Arbeitet der Blitz, wenn Sie diesen auf S.O.S. ein­stel­len? Sind Ihre Blitz­buch­se und Stecker alle trocken?

Wie prüft man digitales TTL — welche Vor­aus­set­zun­gen müssen gegeben sein?

Ob die Kamera mit dem Blitz­ge­rät richtig kom­mu­ni­ziert und die nötige Licht­men­ge berechnet, kann einfach überprüft werden. Dazu nehmen Sie am besten ein Makro Objektiv und testen mit einer Aufnahme, ob bei einer kleinen Blende (32) und einer großen Blende (8) die Belich­tung der Pro­be­bil­der gleich ausfällt. Stellen Sie Ihre Kamera am besten auf manuell, 200 ISO und die Ver­schluss­zeit auf 1/100 ein. Den Blitz plat­zie­ren Sie parallel zu Ihrer Kamera. Jetzt machen Sie die Pro­be­bil­der. Bei geschlos­se­ner Blende muss die abge­ge­be­ne Leistung beim selben Objekt und Objekt­ab­stand ansteigen. Ist das der Fall und die Bilder nahezu ident, arbeitet das TTL ein­wand­frei. Kleine Abwei­chun­gen können mit einer +/- Korrektur aus­ge­gli­chen werden. ACHTUNG — Blitzen Sie niemals direkt in den Kamera Sensor — dies kann Ihre Kamera beschädigen!

Sind meine Blitz­ka­bel in Ordnung?

Das Über­prü­fen von Blitz­ka­beln geht auch ohne ent­spre­chen­des Prüfgerät. Stellen Sie Ihr Blitz­ge­rät im manuellen Mode auf eine geringe Leistung und drücken Sie ab. Blitzt es ist zumindest manuell alles in Ordnung. Ob die Kabel auch im TTL funk­tio­nie­ren können Sie über­prü­fen indem Sie eines unserer Blitz­ge­rä­te anschlie­ßen. Es muss sowohl an der Kamera, als auch am Blitz das auto­ma­ti­sche Pilot­licht aktiviert sein. Schaltet sich bei Abdun­ke­lung des Objek­ti­ves das Pilot­licht ein und wieder ab — ist auch das Kabel in Ordnung.

Meine Kabel und Buchsen sind nass – warum?

Achten Sie darauf, dass Ihre Steck­ver­bin­dun­gen beim Trennen trocken sind. Am besten blasen Sie beide Teile vor dem Trennen mit Pressluft ab. Rest­was­ser kann ansonsten in die Buchse oder an den Stecker gelangen. Sollten Sie Feuch­tig­keit an Buchsen oder Stecker entdecken, reinigen Sie die diese am besten mit Alkohol und trocknen Sie diese danach. Gönnen Sie diesen Ver­bin­dun­gen auch ab und zu einen Tropfen Kontakt Öl — die Korrosion wird reduziert, die Kon­takt­si­cher­heit und Lebens­dau­er wesent­lich erhöht. Lassen Sie Buchsen und Kabel einige Zeit offen — Feuch­tig­keit kann dann ver­duns­ten. Nur trockene Kontakte garan­tie­ren eine ein­wand­freie TTL Steuerung.

Die S6 Kontakte an meinem Blitz­ka­bel haben einen weißen Belag – was kann ich tun?

Durch eine häufige Ver­wen­dung bei man­geln­der Pflege kann ein weißer Belag auf den Gold­kon­tak­ten sowohl von den Kabeln, als auch Buchsen entstehen. Reinigen Sie die Kontakte mit Essig, spülen, trocknen und ölen Sie die Kontakte mit etwas Pflegeöl. 

Mein SEAFLASH 150D zeigt am Display 2 parallele Striche und piept – warum?

Diese Anzeige zeigt deutlich, dass der Akku leer ist. Laden Sie Ihren Akku auf und probieren Sie es erneut, indem Sie das Pilot­licht am Blitz ein­schal­ten. Leuchtet das Pilot­licht nur sehr kurze Zeit ist der Akku sehr wahr­schein­lich defekt und muss zum Service ein­ge­sandt werden.

Mein Akku hat nicht mehr die volle Kapazität – was kann ich tun?

Akkus kann man gut prüfen, ob Sie noch eine zufrie­den­stel­len­de Kapazität haben oder nicht. Man lädt diese dazu auf und lässt sie über die hohe Stufe das Pilot­lich­tes abbrennen. Liegt die Brenn­dau­er an die 3 Stunden ist die Kapazität sehr gut — unter 2 Stunden sollten Sie diese zum Service einsenden oder versuchen Ihren Akku zu trainieren. 

Wie halte ich meinen Akku fit?

Wir verwenden aus­schließ­lich selek­tier­te NIMH Akkus höchster Qualität. Lagern gebrauch­te Akkus längere Zeit entladen sich diese von selbst. Aus diesem Grund müssen Akkus, wenn sie nicht regel­mä­ßig verwendet werden gepflegt werden. Man nennt dieser Pflege auch „formieren“ — so wie Muskeln trainiert werden müssen, um kräftig zu bleiben, müssen Sie auch Ihren Akku regel­mä­ßig trai­nie­ren. Dazu laden und entladen Sie den Akku über die höchste Pilot­licht Stufe und laden diesen nach einer Abkühl­pha­se wieder auf. Diesen Vorgang wie­der­ho­len Sie 3–4 Male hin­ter­ein­an­der im Abstand von längsten 2 Monaten bei Nicht­ge­brauch. Damit halten Sie Ihren Akku über sehr lange Zeit voll funk­ti­ons­fä­hig und fit.

Mein Blitz wurde bei einem Sturz beschä­digt – was tun?

Prüfen Sie Ihr Gerät auf mecha­ni­sche Beschä­di­gun­gen. Legen Sie dabei beson­de­res Augenmerk auf die vordere Dome­schei­be und die hintere Abdeck­plat­te. Stellen Sie Sprünge oder gar Absplit­te­run­gen fest dürfen Sie das Gerät auf keinen Fall mehr ins Wasser bringen und es zum Service einsenden.

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Auf unserer Down­load­sei­te finden Sie aktuelle Daten­blät­ter, Bedie­nungs­an­lei­tun­gen und Firmware Updates für unsere Seaflash Blitz­ge­rä­te. Sollten Sie nicht fündig werden, schreiben Sie uns doch bitte eine Mail und wir senden Ihnen gerne ent­spre­chen­des Material zu.

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